Wasserpfeifen werden in Afrika und Asien seit fast 400 Jahren zum Tabakkonsum genutzt. Heutzutage breitet sich dieser Konsum weltweit aus. Laut dem schwedischen Nationalen Institut für öffentliche Gesundheit haben in Schweden 27 Prozent der über 15-Jährigen bereits Wasserpfeife geraucht. Jeder dritte Junge und jedes vierte Mädchen der 9. Klasse sowie über 60 Prozent der Schüler der 2. Klasse hatten 2009 Wasserpfeife geraucht.
Es hält sich hartnäckig der Mythos, dass Wasserpfeifenrauchen sicherer sei als Zigarettenrauchen – der Rauch werde beim Durchströmen des Wasserbehälters gewissermaßen „gereinigt“. Eine wachsende Zahl von Studien belegt jedoch, dass die Gesundheitsrisiken des Wasserpfeifenrauchens denen des Zigarettenrauchens in nichts nachstehen und beträchtlich sind.
In der vorliegenden Studie wurden 251 Lungenkrebspatienten mit 500 gesunden Kontrollpersonen verglichen. Wenig überraschend erhöhte sowohl Zigaretten- als auch Wasserpfeifenrauchen das Lungenkrebsrisiko signifikant. Der größte Risikoanstieg – eine sechsfache Erhöhung im Vergleich zu Nichtrauchern – zeigte sich bei denjenigen, die ausschließlich Wasserpfeife rauchten.
Hier können Sie den Artikel über die Studie im Asian Pacific Journal of Cancer Prevention herunterladen.
Hier können Sie einen Bericht des schwedischen Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit herunterladen: „Wasserpfeife – Rauchen ohne Risiko?“
