Die Studie umfasste 1.329 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 30 Jahren, die noch nie Tabakprodukte konsumiert hatten, aber aufgrund ihrer Antworten auf Screening-Fragen als aufgeschlossen gegenüber E-Zigaretten galten. Laut einem Artikel in Medical Xpress untersuchten die Forscher das Wissen der Jugendlichen über die Marketingpraktiken der E-Zigarettenindustrie und ihre Einstellung zu E-Zigaretten.
Insgesamt ging ein besseres Verständnis der Marketingpraktiken der E-Zigarettenindustrie mit einer positiveren Einstellung gegenüber E-Zigaretten einher. Diese Teilnehmer stimmten eher Aussagen wie diesen zu: „Der Verzicht auf E-Zigaretten ist für mich ein Ausdruck meiner Unabhängigkeit“, „Mir ist es wichtig, mich gegen den Konsum von E-Zigaretten auszusprechen“ und „Ich wünsche mir, dass die Hersteller elektronischer Zigaretten Konkurs anmelden“.
Die Ergebnisse der Studie an der Dornsife School of Public Health der Drexel University und dem National Institute on Minority Health and Health Disparities in Pennsylvania, USA, legen nahe, dass die Aufklärung junger Menschen über Marketingtaktiken dazu beitragen könnte, die Zahl neuer E-Zigaretten-Nutzer zu reduzieren.
Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Tobacco Control veröffentlicht.
