Unter dem Titel „Nikotinsucht bei Jugendlichen: Von der Prävention zum Schutz – Schluss mit dem Zögern, Zeit zum gemeinsamen Handeln“ konzentriert sich die diesjährige Konferenz insbesondere auf den sich rasch verändernden Markt für Nikotinprodukte und darauf, wie die Gesellschaft verhindern kann, dass neue Generationen eine Nikotinsucht entwickeln.

Das Konferenzthema unterstreicht, dass es nicht mehr nur darum geht, junge Menschen über die Risiken aufzuklären. Im Fokus steht auch die Verantwortung von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft, Kinder und Jugendliche vor Produkten zu schützen, die eine frühe und langfristige Nikotinabhängigkeit hervorrufen können.

Im Mittelpunkt dürften unter anderem die Vermarktung von Nikotinprodukten, die Art und Weise, wie junge Menschen damit in Kontakt kommen, die Rolle von Aromen und Produktdesign sowie politische Maßnahmen zur Reduzierung des Konsums stehen.

Von der individuellen Wahl zur gesellschaftlichen Verantwortung

Der Slogan „Von der Prävention zum Schutz“ spiegelt einen Wandel im Verständnis von Präventionsarbeit wider. Wissen zu vermitteln ist wichtig, doch die Konferenz betont, dass Prävention auch die Lebenswelt junger Menschen und die Produkte, mit denen sie tatsächlich in Kontakt kommen, umfassen muss.

Hinter der Konferenz stehen unter anderem das Europäische Netzwerk für Raucher- und Tabakprävention (ENSP) sowie der Grüne Halbmond und die Internationale Föderation des Grünen Halbmonds.

Mit dem Aufruf „Keine Verzögerungen mehr, Zeit zum gemeinsamen Handeln“ wollen die Organisatoren unterstreichen, dass Entwicklung gemeinsame Anstrengungen über Ländergrenzen hinweg erfordert. Wenn neue Nikotinprodukte schnell auf den Markt kommen können, wird die Frage nach dem Schutz junger Menschen immer dringlicher – sowohl für Schweden als auch für den Rest Europas.

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