Yannick Neuder, Abgeordneter der Mitte-Rechts-Partei Les Républicains und ehemaliger Gesundheitsminister, schlägt vor, dass Unternehmen eine Steuer von 15 Euro pro 1.000 verkauften Zigaretten zahlen.
„Eine Zigarettenkippe wird aus dem Autofenster geworfen, und ein Wald geht in Rauch auf“, sagt Neuder laut Tobacco Journal.
Neuder ist der Ansicht, dass Tabakkonzerne entsprechend ihrem Umsatz einen Beitrag leisten sollten. Die Initiative folgt auf einen Sommer, in dem in Frankreich Berichten zufolge mehr als 90.000 Hektar Land abgebrannt sind.
Weggeworfene Zigarettenkippen sind nach wie vor eine bedeutende Ursache für Brände, und die französische Regierung führt Informationskampagnen durch, um das Bewusstsein für die damit verbundenen Risiken zu schärfen.
Yannick Neuder möchte, dass das Geld sowohl zur Verhinderung von Bränden als auch zur Finanzierung bereits entstandener Brände verwendet wird.
