Die spanische Regierung hat die umfassendste Tabak- und Nikotinreform seit 2005 verabschiedet. Anders als frühere Gesetze umfasst sie nun auch E-Zigaretten. Dies gilt unabhängig davon, ob die E-Zigaretten Nikotin enthalten oder nicht. Sollte das Verbot vom Parlament gebilligt werden, wird das Rauchen und Dampfen in Straßencafés, an Stränden, in öffentlichen Schwimmbädern, Sportanlagen, auf Universitätsgeländen und in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten sein.

Darüber hinaus wird um sensible Orte wie Schulen, Krankenhäuser und Spielplätze eine Sicherheitszone von 15 Metern eingeführt.

Der Kauf von Tabakwaren ist für Jugendliche unter 18 Jahren verboten. Darüber hinaus plant die Regierung nun auch ein Konsumverbot. Zudem sollen alle Tabakwerbungen, einschließlich Plakate in Schaufenstern und Werbung in den Medien, untersagt werden.

Gesundheitsministerin Mónica García bezeichnet die Reform als Meilenstein und betont die Wichtigkeit des Schutzes junger Menschen. Laut aktuellen Statistiken der Studie ESTUDES 2025 hat fast die Hälfte aller spanischen Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren bereits E-Zigaretten ausprobiert.

Quelle:
Die Tabakgesetze an der Südküste wurden verschärft; Rauchverbote gelten nun für Straßencafés und Strände.

Euronews: Die Regierung plant im Rahmen eines neuen Anti-Tabak-Gesetzes ein Rauchverbot auf Terrassen und an Stränden.

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